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Das Ego kann zu Hause bleiben - Erste Erfahrungen mit Lu Jong

Als mir eine Bekannte erzählte, dass sie bald einen Lu Jong Kurs gibt, fragte ich sie verwundert: Was für einen Kurs gibst du? Lu Jong – noch nie gehört, klingt exotisch und spannend – ich wollte mehr erfahren und vor allem erleben. Also fand ich mich mit einigen anderen Teilnehmern zu einer Probestunde in einem schönen Yoga-Studio in Hamburg Rothenbaum zu meiner ersten Lu Jong Stunde ein. Ziemlich schnell begriff ich, dass es nicht um Flexibilität geht bei den Übungen, sie haben nicht das Ziel die Beine hinter den Kopf bringen zu können, yeah – ich muss mich nicht verrenken und mit den Anderen um die Wette eifern. Nein, mein Ego konnte ich zu Hause lassen. Es ging darum, die Bewegungen zu spüren, auf meinen Atem zu achten und das Bewusstsein auf mich zu lenken und in mich hinein zu hören. Das war ganz schön anstrengend, sich so bewusst auf den eigenen Atem zu fokussieren, zu spüren wie er fließt und mich auch gleichzeitig noch zu bewegen. Puh, trotz einer guten Fitness hatte ich am nächsten Tag Muskelkater von den ungewohnten Bewegungen, war nach der Stunde zugleich entspannt und mental sehr ruhig – das gefiel mir gut.


Ich mache weiter, will mehr über Lu Jong wissen: Wer hat´s erfunden? Wie wirken die Bewegungen? Kann ich mit den Übungen die Probleme mit meiner Wirbelsäule in den Griff bekommen? Kann ich mich besser auf eine Sache konzentrieren?


GESCHICHTE DES LU JONG


Wer hat´s erfunden? Nicht die Schweizer – die Tibeter waren es. Lu Jong hat seinen Ursprung hauptsächlich in zwei Traditionen: Bön Tradition und in der Tradition des Buddha Shakyamuni.

Viele Tibeter praktizieren die Bön Praxis, die vorbuddhistische Religion der Himalayaregion. Bön bedeutet „Dharma“ oder „ultimative Realität“. In der ursprünglichen Bön Tradition versteht man die gegenseitige Abhängigkeit der Menschen von der Natur. Die Bön Tradition hat enormen Respekt vor der Natur und ihrer Kraft. Die Menschen lebten mit der Natur im Einklang und verfügten über umfangreiches Wissen über sie und die Elemente: Wasser, Erde, Wind, Feuer und dem alles umfassenden Raumelement.

Der andere Ursprung des Lu Jong geht auf Buddha (Shakyamuni) zurück. Buddha himself praktizierte und lehrte Lu Jong Übungen. Lange Zeit waren die Lu Jong Übungen geheim. Die Übungen sind sehr kraftvoll und es ist für uns sehr schwierig, die Belehrungen richtig zu erkennen und zu verstehen. Daher ist die Tatsache, ob eine Belehrung geheim ist, immer abhängig von der Zeit. Zur richtigen Zeit ist nichts geheim. Aber zur falschen Zeit ist alles geheim.


Obwohl Lu Jong nur mündlich weitergegeben wurde, ist es bis in die heutige Zeit hinein erhalten geblieben.



WIRKUNG VON LU JONG


Das unmittelbare Ziel der Lu Jong Bewegungen ist es, die körperliche Gesundheit zu verbessern und sie zu erhalten. Ich litt unter Rückenschmerzen, saß häufig sehr angespannt auf der Arbeit vor meinem PC, verkrampft und in einer schlechten Haltung. Lu Jong hat mir geholfen, einen gesunden Rücken zu trainieren, meine Wirbelsäule zu stabilisieren und auch eine mentale Gesundheit zu erlangen. Denn Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Mit den körperlichen Übungen können wir deshalb auch unseren Geist ins Gleichgewicht bringen und ihn beruhigen. Wir können ein tiefes inneres Gleichgewicht erlangen, wenn wir Lu Jong regelmäßig praktizieren unter Beachtung des korrekten Atems und der Konzentration nach innen. Auch unsere energetische Gesundheit können wir dank Lu Jong steigern.


Die ca. 8.000 Jahre alte Bewegungslehre „Lu Jong“ hat mich in ihren Bann gezogen, ich bin fasziniert von der Geschichte und vor allem von der positiven Wirkung auf Körper und Geist. Du möchtest selbst deine Erfahrung machen – klicke hier – ich freue mich sehr auf Dich!


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